Wie alles Begann

Wenn man uns fragt, seit wann es den Hof Nehls in Panten gibt, sagen wir gern: offiziell seit Generationen – gefühlt seit immer.
 
Unser Hof war ursprünglich ein sogenannter Meierhof. Ein Meier war früher der Verwalter eines Gutshofes – verantwortlich für Land, Leute und den berühmten „zehnten Teil“.
 
Im 19. Jahrhundert begann unsere eigentliche Familiengeschichte auf dem Hof. Joachim Hinrich Nehls heiratete Margarethe Wegener aus Panten – und damit war klar: Der Hof und die Familie gehören zusammen. Seitdem wurde hier nicht nur gepflügt und geerntet, sondern auch gelacht, diskutiert und weitergegeben.
 
Jede Generation hat ihren Teil beigetragen
Von Joachim Hinrich Nehls (geb. 1799), Heinrich Adolf Nehls (geb. 1825) über Joachim Heinrich Adolf Nehls (geb. 1868), Hans Adolf Richard Nehls (geb. 1895), Adolf August Richard Nehls (geb. 1929) bis hin zu Rainer Joachim Adolf Nehls (1962).
 
Unsere Vorfahren arbeiteten noch mit Pferden auf dem Feld, lange vor 1939. Später kam Pferd „Max“ dazu (um 1946), dann die ersten Maschinen. Es gab Rückschläge und Umbauten – eine Scheune mit Hühnerstall brannte 1969 ab – dem Bau der Gaube 1930, 1970 vom Reet- aufs Eternitdach umgestellt und ein neuer Kuhstall entstand. Landwirtschaft war nie Stillstand, sondern immer Veränderung.
 
1994 übernahmen wir in der nächsten Generation die Verantwortung. Und irgendwann stellten wir uns die Frage: Was braucht ein Hof heute, um Zukunft zu haben? Unsere Antwort war: Menschen.
 
So entwickelte sich unser klassischer Bauernhof Schritt für Schritt zum Erlebnishof Nehls – heute Hof Nehls. Wir wollten zeigen, wo Lebensmittel herkommen. Wollten, dass Kinder wieder wissen, dass Eier von Hühnern gelegt werden und nicht vom Supermarkt. Wollten Begegnungen schaffen  zwischen Stadt und Land, zwischen Mensch und Tier.
 
Heute verbinden wir Tradition mit Offenheit. Unsere Geschichte steckt in jedem Balken, aber unser Blick geht nach vorn. Wir sind stolz auf das, was unsere Vorfahren aufgebaut haben – und dankbar, dass wir es weiterführen dürfen.
 
Aus einem mittelalterlichen Meierhof wurde über Generationen also unser Zuhause. Und aus unserem Zuhause wurde ein Ort, den wir mit anderen teilen.

„Das Pferd ist Dein Spiegel. Es schmeichelt Dir nie. Es spiegelt Dein Temperament. Es spiegelt auch seine Schwankungen. Dein Pferd weiß um Dich: es weiß, ob Du gut geschlafen hast zur Nacht, ob  Du  zerstreut oder gesammelt, ob Du fröhlich oder traurig, ob Du vertrauend oder in Zweifeln bist.“                      

R. Binding, 1927

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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